Jahr für Jahr verunglücken in Deutschland zwischen 500 und 800 Menschen durch Brände tödlich – der Großteil von ihnen nachts in den eigenen vier Wänden. Todesursache sind nur selten Verbrennungen, sondern wesentlich häufiger Rauchvergiftungen. Der Grund: Weil der Geruchssinn im Schlaf nicht aktiv ist, wird der tödliche Qualm meist zu spät oder gar nicht bemerkt. Die Lösung dieses Problems sind Rauchmelder, denn bei Rauchentwicklung geben sie sofort Alarm.

Überlebenswichtig ist das gerade in Schlafräumen

Denn vor allem im Schlaf lauert Gefahr: Sei es durch Kerzen, Zigaretten oder Elektrogeräte – viele Brände brechen nachts aus. Ist der Geruchssinn „ausgeschaltet“, betäuben die entstehenden Brandgase schneller, als einem lieb ist. Tödlich, denn im Brandfall bleiben meist nur zwischen drei und vier Minuten Zeit, um die Wohnung zu verlassen. Nicht selten erreichen die Brandgase sogar bereits nach zwei Minuten eine tödliche Konzentration. Aus diesem Grund zählt jede Sekunde:

Je eher ein Brand bemerkt wird, desto größer ist die Überlebenschance.
Genau aus diesem Grund ist die Installation von Rauchmeldern in allen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben. Welche Räume mit Rauchmeldern zu versehen sind und wer für den Einbau verantwortlich ist, ist in den jeweiligen Landesbauordnungen geregelt. Im Falle eines Verstoßes gegen die Rauchmelderpflicht drohen hohe Bußgelder. Außerdem kann die Versicherung im Schadensfall die Leistung kürzen. In Hessen ist seit dem 06.07.2018 mindestens ein Rauchmelder in jedem Schlafraum und in jedem Kinderzimmer zu installieren. Bestandsbauten müssen bis zum 01.01.2020 nachgerüstet werden.

Die Rauchmelderpflicht gilt auch für alle Flure, die als Rettungswege aus Schlaf- und Aufenthaltsräumen dienen. Für den Einbau verantwortlich ist der Eigentümer beziehungsweise Vermieter. Die Wartung obliegt hingegen dem Mieter. Die Ausstattungspflicht betrifft übrigens nicht nur Privathäuser und -wohnungen, sondern auch alle gewerblichen und landwirtschaftlichen Betriebe, die Räume zum Schlafen bereitstellen – darunter auch Hotels, Heime, Pensionen und Krankenhäuser.

Sowohl in privaten Wohnungen als auch in öffentlichen Einrichtungen

Rauchmelder oder Brandmelder sind Geräte, die im Brandfall aufgrund von Rauchentwicklung sowohl in privaten Wohnungen als auch in öffentlichen Einrichtungen Alarm schlagen können. Wichtig sind sie, weil schon kleinste Zündquellen das Potenzial haben, schnell und unbemerkt große Brände auszulösen.

Feuer ist ein unberechenbares Element, denn man unterschätzt seine Ausbreitungsgeschwindigkeit nur allzu leicht

Dementsprechend kann ein Wohnungsbrand flächenmäßig schnell so groß werden, dass ein herkömmlicher Feuerlöscher nicht mehr ausreicht, um dem Brand Herr zu werden. Hier kommen Rauchmelder ins Spiel: Im Falle eines Brandes schlagen sie Alarm und wecken die schlafenden Bewohner. Bei Neu- und Umbauten ist der Einbau schon seit 2008 Pflicht, nun gilt er auch für Bestandsbauten.

Regelmäßig auf Rauchmelder kontrolliert werden müssen Immobilien wie Schulen, Hochhäuser, Kindertagesstätten und Krankenhäuser – also Gebäude, die einen besonderen Brandschutz benötigen. Für diese Kontrollen sind für gewöhnlich die Feuerwehren der Landkreise und kreisfreien Städte zuständig. Geprüft wird unter anderem, ob die Immobilie im Brandfall für die Feuerwehr frei zugänglich ist und ob die Rettungswege benutzbar sind.

Eine systematische Überprüfung aller Wohnungen ist aufgrund des Umfangs jedoch kaum möglich. Umso wichtiger ist es, dass Mieter und Eigentümer sich aus eigenem Antrieb um das Vorhandensein von Rauchmeldern kümmern. Sinn machen sie jedoch nur, wenn sie in der Wohnung an den richtigen Stellen angebracht sind und auch wirklich funktionieren. Gewährleistet werden kann dies laut Feuerwehrverband durch regelmäßige Kontrollen.

Die Rauchkammer als das Herzstück eines jeden Rauchmelders

Dass Rauchmelder Lebensretter sein können, zeigen Länderbeispiele, in denen die Anbringung von Rauchmeldern schon seit längerem verpflichtend ist. In Großbritannien beispielsweise ist die Zahl der Todesopfer infolge von Bränden seit Verabschiedung der Rauchmelderpflicht um rund 40 Prozent gesunken. Ähnlich gute Quoten können die USA aufweisen.

Auch wenn die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Brandmeldern teilweise erheblich sind, die grundsätzliche Funktionsweise allerdings ist bei so gut wie allen Modellen gleich: Sie funktionieren im Grunde wie ein Frühwarnsystem. Bereits eine kleine Menge giftigen Rauchs, so beispielsweise durch eine umgefallene Kerze, reicht aus, um das Alarmsystem auszulösen.Die Sirene des Rauchmelders informiert alle Personen im Umkreis.

Im Gegensatz zu Brandmeldeanlagen verfügen Rauchwarnmelder allerdings nicht über ein integriertes System, das nach einer angemessenen Zeitspanne die Feuerwehr informiert. Das Funktionsprinzip eines handelsüblichen Brandmelders ist relativ einfach, hat allerdings auch seine Grenzen. Damit der Rauchmelder überhaupt vor einem Brandherd warnen kann, muss er den gefährlichen Rauch natürlich erst einmal erkennen können. Gewährleistet wird dies durch die sogenannte Rauchkammer, das Herzstück eines jeden Rauchmelders. Aufgrund der Kaskaden an der Seite kann zwar Raumluft eindringen, Festpartikel – so zum Beispiel Insekten – jedoch nicht. Somit können sie auch keinen falschen Alarm auslösen. Funk Rauchmelder verfügen außerdem über einen Sender sowie einen Empfänger, um sich mit Alarmsystemen vernetzen zu können und so den Alarm weitergeben zu können.

Eine Lebenszeit von etwa zehn Jahren

Grundsätzlich halten Rauchmelder lange, zur Sicherheit sollten sie jedoch in regelmäßigen Abständen, am besten einmal im Jahr, einem ordnungsgemäßen Funktionstest unterzogen werden. Am einfachsten vornehmen lässt sich dieser mit Hilfe eines sogenannten Prüfsprays. Um Rauchmelder in hohen oder schwierigen Deckenlagen ohne Schwierigkeiten zu testen, gibt es zusätzlich spezielle, mit Teleskopstangen ausgestattete Prüfgeräte.

Noch besser ist die Beauftragung eines Fachmannes: Denn er übernimmt den Funktionstest aller installierten Brandmelder. In Bundesländern mit einer Rauchmelderpflicht ist ein regelmäßiger Funktionstest sogar verpflichtend.Grundsätzlich geht man bei einem Rauchmelder übrigens von einer Lebenszeit von etwa zehn Jahren aus.Innerhalb dieses Zeitraums sammelt sich für gewöhnlich Staub in der Rauchkammer, so dass der Rauchmelder durchaus anfällig für Fehlalarme ist. Als Gegenmaßnahme verfügen viele Brandmelder über Kunststoffsiebe ähnlich einer Fenstergage. Hersteller höherwertiger Rauchmelder bieten sogar Funktionen wie die Staubkompensation: Sie passt die Auslöseschwelle des Brandmelders der Belastung durch Staubpartikel an. Für die Verwendung im Schlafzimmer und in anderen Räumen, in denen die Kontrollampe nicht erwünscht ist, gibt es Brandmelder mit spezifischer Schlafzimmerfunktion. Sie dimmt das Licht des Geräts innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder verzichtet sogar ganz darauf.

Mindestschutz vs. Vollschutz

Generell empfehlen wir Ihnen: Investieren Sie am besten in einen qualitativ hochwertigen Rauchmelder Funk aus dem Fachhandel, anstatt ein allzu günstiges Produkt im Baumarkt zu kaufen, oder beauftragen Sie gleich einen Fachmann wie Einbruchschutz Jünger. Bei der fachgerechten Installation des Rauchmelders kommt es nicht wesentlich auf Montage selbst an, sondern vielmehr auf die Auswahl eines passenden Ortes:

Installieren Sie den Rauchwarnmelder immer möglichst mittig an der jeweiligen Zimmerdecke.

Die Entfernung von Anbauten wie Lampen, Mobiliar oder Ventilatoren sollte in diesem Zusammenhang mindestens 50 Zentimeter betragen, auch zur nächsten Wand sollte ein gewisser Abstand vorhanden sein. Bei der Frage nach der Anzahl benötigter Brandmelder in Ihrem Wohnraum kommt es darauf an, ob Sie einen Mindestschutz oder einen Vollschutz wünschen. Unter Mindestschutz versteht man einen minimalen Brandschutz, also einen Rauchmelder im Flur und jeweils einen Rauchmelder in allen Schlafräumen.

Für einen kompletten Brandschutz empfiehlt es sich hingegen, alle Räume – darunter auch Dachboden und Kellerräume – mit Rauchmeldern auszustatten. Ist der Raum größer als 60 Quadratmeter oder durch Trennwände unterteilt, empfehlen wir die Montage eines weiteren Rauchmelders. Montieren Sie den Rauchmelder keinesfalls in der Nähe von Lüftungen oder Klimaanlagen, so dass das Eindringen von Rauch nicht beeinträchtigt wird.

Von der Einbruchsicherung bis hin zum Smarthome Rauchmelder

Grundvoraussetzung eines jeden Rauchmelders ist das CE-Zeichen inklusive der Zertifizierung nach EN 14604. Allerdings trifft dieses Zeichen noch keine Aussage darüber, in welchem Qualitätszustand sich der Rauchwarnmelder befindet. Vielmehr bescheinigt es dem Brandmelder lediglich, dass es laut geltender Normen in Europa verkauft werden kann. Markenprodukte mit Prüfsiegel gewährleisten meist zusätzliche Sicherheit, indem sie beispielsweise besonders stabil oder schmutzresistent konstruiert sind oder Labortests unterzogen wurden. Einbruchschutz Jünger bietet Ihnen als Sicherheitsexperte für vernetzte Rauchmelder und Rauchmelder Service Frankfurt eine unverbindliche und herstellerunabhängige Beratung über die Möglichkeiten, Ihr Zuhause vor Bränden zu schützen.

Wir planen und montieren von der Einbruchsicherung bis hin zum Smarthome Rauchmelder ganz nach Ihrem Sicherheitsbedürfnis

Mit zertifizierten, von der Polizei und Feuerwehr empfohlenen Zusatzsicherungen planen wir vom Dach bis hinunter in den Keller die richtigen Sicherungsmaßnahmen, darunter auch vernetzte Rauchmelder und Rauchmelder Funk, für Ihr Zuhause. Unsere mit Ihrer Alarmanlage vernetzten Rauchmelder basieren auf einem Festpreisangebot, das alle Leistungen enthält – ohne versteckte oder zusätzliche Kosten. Die Einrichtung und Steuerung unserer Rauchmelder erfolgt über Ihr Alarmsystem: Auf diese Art und Weise werden Sie jederzeit zuverlässig bei Rauchentwicklung gewarnt, auch wenn Sie gerade nicht zu Hause sind. Die Rauchmelder sind batteriebetrieben und werden per Funk an Ihre Alarmanlage angebunden. Sie können daher einfach und unkompliziert an jeder Wand oder Decke Ihrer Wahl befestigt werden. Zusätzlich können Sie Ihr Smart Home Alarmsystem, das Einbruchschutz Jünger Ihnen bereitstellt, mit Features wie Türsensoren, Bewegungsmeldern oder Türsperrelementen erweitern.

Wenden Sie sich daher am besten noch heute an Einbruchschutz Jünger, Ihren Sicherheitsexperten für vernetzte Rauchmelder und Rauchmelder Service Frankfurt!

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